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Meine nächste Lektüre wird "Noch ein Tag und eine Nacht" von Fabio Volo sein. Ich hoffe die beiden Texte dazu erscheinen in den nächsten Wochen und Sie schauen dann wieder hier vorbei!

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Martin Suter

Top Autor des Blogs

Martin Suter ist der meistrezensierte Autor dieses Blogs. Mit der Anfang Juli erschienen Rezension zu seinem neuesten Werk "Allmen und der rosa Diamant" sind insgesamt neun Bücher des Schweizers zu finden.

Inhaltsangabe: Die Chemie des Todes von Simon Beckett

  • Donnerstag, 12. April 2012
  • Inhalt
    Nach dem Tod seiner Frau und seiner Tochter - die beiden wurde unschuldige Opfer eines betrunkenen Autofahrers - zieht Dr. David Hunter von London ins kleine Dörfchen Manham. Dort tritt er die Stelle des Dorfarztes an und führt gemeinsam mit seinem Vorgänger Henry Maitland die Praxis. Dieser ist seit einem Autounfall, bei dem er seine Frau verlor, im Rollstuhl und kann seine Patienten nicht mehr allein betreuen.
    Drei Jahre nach der Ankunft von Hunter wird eine Leiche in einem Sumpf in der Nähe des Dorfes gefunden. Die Polizei beginnt zu ermitteln, kommt jedoch nicht weiter. Sie bittet daher Hunter, der vor seiner Flucht in London als forensischer Anthropologe gearbeitet und der Polizei öfters bei Mordermittlungen unter die Arme gegriffen hatte, um Hilfe. Hunter möchte eigentlich mit seiner Vergangenheit abschliessen, doch irgendwie reizt es ihn seine frühere Arbeit noch immer. Zudem möchte er unbedingt herausfinden, ob die Tote die seit zwei Wochen nicht mehr gesehene Schriftstellerin Sally Palmer ist, die ebenfalls in Manham wohnt und die er einmal flüchtig kennen gelernt hatte.
    Hunter untersucht also sowohl die Leiche, die mit weissen Schwanenflügeln präpariert wurde und daher aussah wie ein Engel, als auch den enthaupteten Hund, den man auf dem Grundstück von Palmer gefunden hatte. Nach den Untersuchungen kommt er zum Ergebnis, dass es sich bei der Toten tatsächlich um Sally Palmer handelt und dass sie etwa seit zehn Tagen tot ist, ihr Hund jedoch bereits rund 14 Tage.
    Kaum sind diese Ergebnisse bekannt, verschwindet mit Lyn Metcalf erneut eine junge Frau aus dem Dorf. Die 31-jährige Steuerberaterin ist passionierte Joggerin und wurde auf ihrer alltäglichen Joggingrunde entführt, nachdem auch sie vorher von einem toten Tier "markiert" worden war. Das gesamte Dorf beginnt zu suchen, wobei zwei Polizisten und ein Mitglied der Familie Brenner sich an gut versteckten Tierfallen verletzten. Die Polizei vermutet, dass der Täter diese aufgestellt hat, um die Suche nach Metcalf zu erschweren.
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    Rezension: Die Chemie des Todes von Simon Beckett

  • Montag, 9. April 2012

  • "Die Chemie des Todes" ist der Auftakt zu Simon Becketts Krimiserie rund um den forensische Anthropologe David Hunter. Der erste Fall führt Hunter in ein kleines Englisches Dorf namens Manham, wo innert kurzer Zeit zwei Frauen brutal ermordet wurden. 

    David Hunter verlässt London und zieht nach Manham, ein kleines und abgeschiedenes Dörfchen. Dort will er die schmerzlichen Erfahrungen vom Tod seiner Frau und seiner Tochter - sie wurden unschuldige Opfer eines betrunkenen Autofahrers - hinter sich lassen und einen Neuanfang wagen. In Manham übernimmt er das Amt des Dorfarztes. Eine Stelle, die für einen Mediziner von  Hunters Kaliber, der als einer der besten forensischen Anthropologen des Landes gilt und der Polizei bei Mordermittlungen schon des öftern von grosser Hilfe war, ein Leichtes. An seinem neuen Wohnort erzählt er niemanden von seiner Vergangenheit, versucht sich jedoch durch seine fachliche Kompetenz im Dorf nützlich zu machen.
    Drei Jahre nach seiner Ankunft wird Manham von einem brutalen Verbrechen heimgesucht. Schriftstellerin Sally Palmer, die bekannteste Einwohnerin des Dorfes, wird tot aufgefunden. Die Identifikation ist allerdings nicht einfach, denn ihre Leiche lag schon mehrere Tage in der Nähe des Sumpfs und ist daher stark verwest. Hunter wird von der Polizei gebeten, sie mit seinem Fachwissen zu unterstützen. Dieser willigt nach längerem Überlegen ein. Bald darauf verschwindet wieder eine Frau aus dem Dorf und wird einige Tage später tot aufgefunden. Als auch Jenny Hammond, in die sich Hunter verliebt hat, verschwindet, steht fest, dass der brutale Mörder aus dem Dorf stammen muss.


    Fliegen, Maden und anderes Ungeziffer
    Unter der Arbeit eines forensischen Anthropologen dürften sich die wenigsten Leser vor der Lektüre des Werks etwas Konkretes vorgestellt haben. Simon Beckett, der ursprünglich für einen Artikel, den er für das "Daily Telegraph Magazine" schrieb, zur sogenannten Body Farm nach Tennessee reiste, liess sich dort für dieses Werk inspirieren. Im Nationalen Forensischen Institut, wo die Teilnehmer tatsächlich an menschlichen Überresten ausgebildet werden, holte sich Beckett sein beeindruckendes Fachwissen, das er in "Die Chemie des Todes" einfliessen liess.
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    Inhaltsangabe: Unsichtbar von Paul Auster

  • Dienstag, 3. April 2012
  • Inhalt
    Teil I
    Auf einer Studentenparty im Jahr 1967 trifft der junge Literaturstudent Adam Walker auf Rudolf Born und seine Geliebte Margot. Die beiden Männer kommen ins Gespräch und finden Gefallen aneinander, obwohl Walker der Zynismus und die Düsterheit, die Born umgeben, nicht ganz geheuer sind. Born, der als Gastprofessor an der Universität Colombia arbeitet, bietet Walker 25 000 Dollar zur freien Verfügung, um eine Literaturzeitschrift nach seinem Geschmack zu gründen. 
    Walker will die Chance nutzen und arbeitet ein Konzept aus, das er in der Folge Born und Margot bei einem Nachtessen präsentiert. Born ist an diesem Abend jedoch in schlechter Stimmung, wettert über Politik und den Krieg, trinkt viel und geht sogar soweit, dass er Walker zum Sex mit seiner Geliebten anstiften will. Walker ist verunsichert und weiss nicht, wie er sich dem unnahbaren Born gegenüber verhalten soll. 
    Als Born kurzfristig nach Paris reist, beginnt Walker ohne dessen Wissen eine fünftägige, intensive Affäre mit Margot. Als Born zurückkommt, sehen sich Walker und Margot nicht wieder, denn Born schickt Margot sofort in die Wüste. Er ist jedoch nicht wütend auf Walker, stellt ihm einen Check über 25 000 Dollar aus und die beiden gehen danach im Park spazieren. Im Schutz der anbrechenden Dunkelheit werden sie von einem dunkelhäutigen Jugendlichen mit einer Waffe bedroht. Er will ihr Geld. Born fackelt nicht lange und sticht mit einem Klappmesser auf den Jungen ein. Walker traut seinen Augen nicht, reagiert aber geistesgegenwärtig und läuft zur nächsten Telefonzelle, um den Krankenwagen zu alarmieren. Als er jedoch zurück kommt, fehlt von Born und dem Jungen jede Spur. Am nächsten Tag liest Waker in der Zeitung von einem Jungen namens Williams, der im Park mit über zehn Stichen getötet wurde. Walker ist sich sicher, dass Born es war, traut sich jedoch nicht zur Polizei zu gehen. Als er sich dann doch überwinden kann, ist Born bereits nach Frankreich geflohen. 
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    Rezension: Unsichtbar von Paul Auster

  • Samstag, 24. März 2012

  • "Unsichtbar", so der Titel des Werks des Amerikanischen Autoren Paul Auster. In dieser verstörenden, aber gleichzeitig auch spannenden und intelligent konstruierten Geschichte, schickt Auster seinen Protagonisten Adam Walker auf die Suche nach seine eigenen Grenzen.


    1967. Adam Walker ist Literaturstudent an einer amerikanischen Universität und träumt davon, Schriftsteller zu werden. Bereits während seiner Studienzeit schreibt der Einzelgänger Gedichte und Buchbesprechungen. Eines Abends trifft er an einer Party auf den französischen Gastprofessor Rudolf Born und dessen Partnerin Margot. Born und Walker kommen ins Gespräch. Obwohl er aus Born nicht ganz schlau wird, ihn für eine sinistere und unergründliche Person hält, lässt er sich auf ein Geschäft mit dem Franzosen ein. Dieser will Walker 25 000 Dollar zur Verfügung stellen, damit er eine Literaturzeitschrift ganz nach seinem eigenen Geschmack und Gutdünken gründen kann. Walker kann dem Angebot nicht widerstehen - ein Schritt, den er im Verlauf seines Lebens noch oft bereuen wird.

    Geniale Konstruktion
    Paul Auster hat sein gut 300-seitiges Werk auf eine, wie ich finde, geniale Art und Weise aufgebaut. Im ersten Teil erzählt Walker in der Ich-Form seine Geschichte, bis zu dem Punkt, als Born nach Frankreich floh. Danach folgt ein überraschender Perspektivenwechsel zu Jim Freeman, einem ehemaligen Studienkollegen von Walker, der heute erfolgreicher Autor ist. Dieser liest den ersten Teil von Walkers Roman und soll ihm helfen, seine Schreibblockade zu lösen. Das gelingt Freeman und so folgt der zweite Romanteil, geschrieben von Walker, in der Du-Form. Eigentlich hätte Walker Freeman bei einem persönlichen Treffen den dritten Teil aushändigen sollen, doch soweit kam es nicht, denn Walker stribt an Leukämie. Den dritten Romanteil erhält Freeman aus dem Nachlass von Walker, doch er besteht nur aus Stichworten und wird je länger je ungenauer. Freeman nimmt sich der Aufgabe an, die Walkers Stichworte in Prosa umzuschreiben (Er-Form) und diskutiert am Ende des Werks mit Walkers Schwester Gwyn, ob das Buch veröffentlicht werden soll oder nicht. Um sich sicher zu sein, beginnt Freeman in der Vergangenheit von Walker zu suchen und so tauchen bisher nur in der Fiktion existierende Charaktere wie Cécile Juin oder Rudolf Born in der Wirklichkeit auf.
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    Inhaltsangabe: Die Bancroft Strategie von Robert Ludlum

  • Samstag, 3. März 2012

  • Inhalt
    Todd Belknapp arbeitet als Agent für "Consular Operations", eine amerikanische Geheimdienstorganisation. Bei seinem aktuellen Auftrag sollte er Informationen über einen Waffenhändler namens Ansari einholen und beobachtet dabei, wie dieser vergiftet wird. "Consular Operations" glaubt jedoch, dass Belknapp Ansari umgebracht hat und suspendiert ihn vom Dienst. Gleichzeitig erfährt Belknapp, dass sein bester Freund Jared Rinehardt, ebenfalls Agent, entführt wurde. Die Organisation will jedoch nichts unternehmen, um Rinehardt zu helfen, da die Risiken angeblich zu gross sind. So macht sich Belknapp, der dafür bekannt ist, Personen aufzuspüren, auf die Suche nach seinem Freund.

    Andrea Bancroft arbeitet als erfolgreiche Junior Analystin bei einer amerikanischen Firma. Sie erhält die Nachricht, dass ein ihr nicht näher bekannter Cousin verstorben ist und sie 12 Millionen Dollar geerbt hat. Dies jedoch nur unter der Bedingung, dass sie im Stiftungsrat der Bancroft Stiftung Einsitz nimmt. Gleich bei der ersten Sitzung, an der die verschiedenen Projektleiter ihre Resultate präsentieren - die Bancroft Stiftung unterstützt weltweit gemeinnützige Projekte - lässt Andrea eine Duftmarke liegen. Sie liefert sich ein Wortgefecht mit Paul Bancroft, dem Gründer und Vorsitzenden der Stiftung, jedoch ohne zu wissen, wer er ist. Dieser ist sofort begeistert von Andrea, die seit dem Tod ihrer Mutter keinen Kontakt mehr zur Familie Bancroft pflegte, und lädt sie zum Essen ein. Dabei erklärt er ihr die Idee hinter der Bancroft Stiftung und sagt ihr, dass er sie gerne in der Führungsetage haben möchte. Als Bewährungsprobe verspricht er ihr 20 Millionen Dollar, die sie für ein Projekt ihrer Wahl einsetzen kann. Andrea fühlt sich geschmeichelt und macht sich auf die Suche nach einem passenden Projekt, durchleuchtet dabei aber auch die Bancroft Stiftung selbst. Dabei stösst sie auf einige Ungereimtheiten, die darauf hinweisen, dass ihr Mutter allenfalls nicht eines natürlichen Todes gestorben ist, sondern umgebracht wurde. Niemand in der Stiftung will ihr Antworten auf ihre Fragen geben und ein Angestellter versucht sie zu warnen, was sie aber eher als Drohung auffasst. Sie lässt aus den Archiven die Telefonabrechnung einer Firma, die von der Stiftung hohe Summen kassiert, jedoch an der Stiftungsratssitzung nicht genannt wurde, mitgehen und ruft die Nummern an, um herauszufinden, mit wem die Bancroft Stiftung Geschäfte macht.
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