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Meine nächste Lektüre wird "Die neuen Leiden des jugen Werther" von Johann Wolfgang von Goethe sein. Ich hoffe, Sie schauen dann wieder hier vorbei!

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Top Autor des Blogs

Martin Suter ist der meistrezensierte Autor dieses Blogs. Insgesamt sind neun Bücher des Schweizer Autors zu finden.

Neu: Onlinetests!

Die neuste Rubrik dieses Blogs sind die Onlinetests. Vorläufig gibts Tests zu Fachbegriffen und Literaturepochen. Die Rubrik wird laufend erweitert.

Inhaltsangabe: Berechnung von M.C.Poets

  • Freitag, 15. August 2014
  • Inhalt
    Die deutsche Touristin Hannah Marcks wird in einem abgelegenen Motel vom FBI verhaftet. Ihr wird vorgeworfen, dass sie zwölf Menschen umgebracht habe - und zwar als Elsa Jones. Hannah wird verhört, doch ihre Argumentation, dass es sich um eine Verwechslung handelt, wird in der Luft zerfetzt. Alle sind sich absolut sicher, dass sie die gesuchte Mörderin Elsa Jones ist - zumal sie erst noch auf Fotos zu sehen ist, die am Tatort entstanden sind. Selbst Hannahs Pflichtverteidigerin hat kein Interesse, ihr zu helfen. 
    Hannah versucht, mit ihrem Stiefbruder in Deutschland Kontakt aufzunehmen, damit er in die USA kommt und sie zweifelsfrei als Hannah Marcks identifizieren kann. Doch dieses Vorhaben gelingt nicht, denn Marek wird bei seiner Einreise in die Staaten gleich wieder ausgewiesen. Und auch die Idee, Hannahs Dokumente vorzuweisen, klappte nicht, denn Hannahs Haus wurde bei einem Brand vollständig zerstört. Bei dem Brand wurde erst noch eine Leiche gefunden, die man später aufgrund des Gebisses als Hannah Marcks identifizierten konnte. 
    Damit war die Beweislage endgültig aussichtslos und Hannah Marcks kam ins Gefängnis. Dort wurde sie schlecht behandelt und lebte unter üblen Bedingungen. Dann, nach zwei Jahren, wurde sie vor Gericht gestellt und für schuldig befunden. Sie wurde zum Tode verurteil. Doch auf dem Weg in die Todeszelle, wird das Auto, in dem Hannah transportiert wurde, überfallen und sie wird befreit. 
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    Rezesion: Berechnung von M.C. Poets

  • Sonntag, 10. August 2014

  • "Berechnung", so der Titel des als E-Book erschienen Thriller von M.C. Poets. Ein Werk, das alles mitbringt, was ein grundsolides Buch dieses Genres mitbringen muss.

    Die deutsche Touristin Hannah Marcks wird kurz vor dem Ende ihres Amerika-Urlaubs vom FBI verhaftet. Ihr wird vorgeworfen, sie sei die Serienmörderin Elsa Jones, die seit Jahren in den Staaten ihr Unwesen treibt und mindestens zwölf Menschen getötet hat. Hannah, die als studierte Mathematikerin fest daran glaubt, alles mit Logik erklären zu können, und entsprechend die Verwechslung schnell aus dem Weg räumen will, wird eines besseren belehrt: Zwei Jahre lang hält man sie gefangen und ein Gericht verurteilt sie gar zum Tode. Doch genau dann, als es eigentlich kein Entrinnen mehr gibt, erhält sie unerwartete Hilfe. 

    Selbst nie in Amerika gewesen
    "Berechnung" ist der dritte Roman, den die Deutsche Autorin und Übersetzerin Maria Poets als E-Book veröffentlicht hat. Aufmerksam geworden bin ich auf dieses Werk, weil es in der E-Book-Bestenliste von Amazon auf Platz eins stand und trotz beinahe 200 Reviews eine hohe Durchschnittsbewertung aufwies. Also habe ich mir das E-Book gekauft, ohne dass ich je was vom Titel oder der Autorin gehört, geschweige denn gelesen habe.
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    Rezension: Woyzeck von Georg Büchner

  • Sonntag, 27. Juli 2014

  • „Woyzeck“ von Georg Büchner ist zwar nur eine sehr kurzes, aber dennoch bedeutendes Werk der deutschen Literaturgeschichte und ein sehr anschaulicher Vertreter der Literaturepoche des Vormärz.

    Woyzeck ist ein Soldat aus ärmlichen Verhältnissen. Er führt eine Beziehung mit Marie und hat gemeinsam mit ihr ein uneheliches Kind. Damit er für seine beiden Frauen sorgen kann, nimmt er einen zusätzlichen Job an als „Versuchskaninchen“ in einem Experiment. Die Nebenwirkungen des Experiments sind stark und als Woyzeck dann auch noch mitbekommt, dass Marie ihn mit dem Tambourmajor betrügt, sieht er rot.

    Wie einleitend erwähnt, ist „Woyzeck“ ein klassischer Vertreter des Vormärz. Hier die wichtigsten Argumente, die das verdeutlichen: Zentrales Element des Vormärz ist die Vermischung zwischen Kunst und Politik. Die Kunst und damit auch die Literatur dient nicht mehr nur der Unterhaltung, sondern sie will aufzeigen, wo die Probleme liegen. Zudem wird auch die nach wie vor vorherrschende Ständegesellschaft angeprangert und da sich die Literatur des Vormärz in erster Linie an die einfache Bevölkerung – also die grosse Masse der Gesellschaft – richtet, sind oftmals Personen aus dem dritten Stand die Helden der Erzählungen. Diese drei Kernelemente sind bei „Woyzeck“ erfüllt: Woyzeck, der arme Soldat, ist der Held der Geschichte und rennt vergeblich gegen die oberen Klassen der Ständegesellschaft an, die vor allem durch die Personen des Doktors, des Hauptmanns und des Tambourmajors verkörpert werden. Dadurch wird die Ungerechtigkeit und die Unterdrückung als (stände)gesellschaftliches Problem zu einem der Hauptmotive des Werks.
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    Inhaltsangabe: Woyzeck von Georg Büchner

  • Inhalt
    Woyzeck ist ein einfacher Soldat. Gemeinsam mit seiner Marie hat er ein uneheliches Kind gezeugt. Damit er für die beiden Frauen in seinem Leben sorgen kann, nimmt er einen Zusatzjob an. Er nimmt an einem Experiment eines Arztes teil. Dieser führt mit Woyzeck eine sogenannte Erbsendiät durch, bei Woyzeck jeweils nur eine einzige Erbse essen darf.
    Diese radikale Diät hat natürlich grosse Auswirkungen auf den Gesundheitszustand von Woyzeck. Bald beginnt er zu halluzinieren und fantasieren. Kurz darauf bekommt er Fieber und man will ihn ins Lazarett schicken. Doch Woyzeck hat ganz anderes vor. Er ist überzeugt, dass Marie ihn betrügt und zwar mit dem Tabourmajor. Er hat die beiden gemeinsam gesehen auf einem Tanzball. Er ist entsprechend eifersüchtig auf seinen Kontrahenten im Kampf um Marie und er kauft sich bei einem Juden ein Messer. Für eine Pistole hatte das Geld nicht gereicht.
    Mitten in der Nacht lotst er Marie in die Nähe eines Sees. Er spricht mit ihr, lenkt die Diskussion in die Richtung des Tambourmajors und dann sticht er mit dem Messer mehrmals auf sie ein, bis sie stirbt. Woyzeck lässt die Tatwaffe fallen und rennt vom Tatort weg. Er versucht sich in einer Kneipe zu verstecken, doch das Blut von Marie, das auf seiner Kleidung Spuren hinterlassen hat, lässt unangenehme Diskussionen aufkommen im Lokal. Nachdem er die Kneipe verlassen hat, geht er zurück zum Tatort, wirft das Messer in den See hinaus und reinigt sich. Die Nachricht vom Mord an Marie spricht sich rum. Beim Gericht spricht man von einem schönen, einem richtigen Mord. Woyzeck sitzt mit seinem Kind auf dem Schoss, als Karl der Narr kommt, das Kind nimmt und davon rennt.
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    Rezension: Open von Andre Agassi

  • Mittwoch, 16. Juli 2014

  • "Open", so der Titel der Biografie des amerikanischen Tennis-Superstars Andre Agassi. Ein Titel, wie er passender nicht sein könnte für dieses absolut ehrliche und authentische Werk über die Karriere einer der charismatischsten Persönlichkeiten, die der Tennissport je gesehen hat. 

    "Ich hasse Tennis." Das ist der Satz, der sich durch die gesamte Karriere von Andre Agassi zieht. "Ich hasse Tennis." Eigentlich unvorstellbar, dass einer, der insgesamt 60 Profiturniere, darunter acht Grand Slam Titel, gewonnen hat, so etwas sagt. Doch wer die Biografie des Amerikaners liest, der versteht sehr schnell, warum Agassi diesen Satz bereits im Alter von sieben Jahren zum ersten Mal ausgesprochen hat. 
    Sein Vater - ein in Armenien geborener Iraner, der es als Boxer einst an die Olympischen Spiele geschafft hat - trainiert seinen Sohn mit harter Hand. Eine Million Bälle soll Agassi pro Jahr schlagen, damit wird er gut - meist mit der Ballmaschine, die der Vater eigenhändig gebaut hat. Das Prinzip des Vaters geht auf, aber der Hauptgrund, weshalb Andre Agassi Tennis spielt, ist die Angst vor seinem Vater. Er will ihn nicht enttäuschen und deswegen spielt er Tennis, obwohl er den Sport eigentlich hasst. Eindrücklich schildert Agassi in der Folge, wie sich seine Karriere weiter entwickelt hat, wie er in der Akademie von Nick Bollettieri gelitten hat, wie er das Image des Rebellen aufgesetzt bekam, ohne dass er es wollte, und welches gespaltene Verhältnis er zur Presse hatte.
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