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Meine nächste Lektüre wird "Die neuen Leiden des jugen Werther" von Johann Wolfgang von Goethe sein. Ich hoffe, Sie schauen dann wieder hier vorbei!

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Top Autor des Blogs

Martin Suter ist der meistrezensierte Autor dieses Blogs. Insgesamt sind neun Bücher des Schweizer Autors zu finden.

Neu: Onlinetests!

Die neuste Rubrik dieses Blogs sind die Onlinetests. Vorläufig gibts Tests zu Fachbegriffen und Literaturepochen. Die Rubrik wird laufend erweitert.

Inhaltsangabe: Der Goalie bin ig von Pedro Lenz

  • Mittwoch, 19. November 2014

  • Inhalt
    Der Goalie, der eigentlich Ernst heisst, kommt nach einem Jahr Gefängnis zurück in seine kleine Wohngemeinde Schummertal. Dank dem Vater seines Freundes Ueli hat er eine Unterkunft – Geld hat er aber kaum. Deswegen lässt er in seiner Lieblingsbar „Maison“ anschreiben. Regula, seine heimliche Liebe, gibt ihm 50 Franken. Dieses Geld vertrinkt er anschliessend beim Spanier.
    Am Tag darauf kommt ihn sein Freund Ueli in seiner Wohnung besuchen und bringt ihm 5000 Franken in bar mit. Es ist das Geld, dass ihm Ueli noch geschuldet hatte für einen Drogendeal, in den er verwickelt war und aufgrund dessen Goalie im Knast gelandet war. Ueli will sofort wieder Drogen von Goalie, doch der will nichts mehr mit der Sache zu tun haben, was Ueli ihm jedoch nicht glaubt.
    Dank dem Vater von Ueli findet Goalie dann auch noch einen Job in der Spedition der Druckerei Maag. Im Gegenzug soll er sich um Ueli kümmern, der immer weiter in den Drogensumpf abrutscht. Doch auch der Goalie ist nicht in bester Verfassung und trinkt immer wieder einen über den Durst. Und in diesem Zustand ruft er – morgens um 1 Uhr – Regula an. Das war keine gute Idee, denn er hat ihren Freund Budi in der Leitung, der alles andere als erfreut ist. In den folgenden Tagen interessiert sich Regula vermehrt für Goalie. Sie will wissen, weshalb er sie angerufen hat. Goalie – der ihr seine Liebe gestehen wollte am Telefon – verrät ihr den Grund seines Anrufs nicht. Mit seiner Situation und seinem Job ist er zufrieden. Kurz darauf besucht er Ueli, der im Spital liegt. Als er wieder zurückkehrt, steht Regula vor seiner Tür. Sie hat Kuchen mitgebracht, angeblich weil sie gehört hat, dass der Goalie Geburtstag hat. Doch das stimmt nicht. Trotzdem verbringen sie einen schönen Nachmittag zusammen.
    Am Tag danach will Goalie ins „Maison“. Doch Wirt Pesche lässt ihn nicht rein. In seinem Lokal wurden Drogen gefunden und er glaubt, dass diese Goalie gehören. Kurz darauf wird Goalie auch noch von einem Fahnder der Polizei verhört, der glaubt, dass er mit den Drogen etwas zu tun habe. Niemand will ihm glauben, dass er clean ist. Selbst Regula schenkt seiner Geschichte anfänglich kein Gehör.
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    Rezension: Der Goalie bin ig von Pedro Lenz

  • Mittwoch, 12. November 2014

  • "Der Goalie bin ig" ist ein im Dialekt verfasster Roman des Schweizer Autoren Pedro Lenz. Ein Werk, das nicht in erster Linie von der Handlung lebt, sondern viel mehr von den Charakteren, der Stimmung und der Schreibweise. 

    Ernst, der von allen nur "Goalie" genannt wird, wird nach einem Jahr aus dem Gefängnis in Witzwil entlassen und kehrt in seine Wohngemeinde Schummertal zurück. Wegen eines Drogendeals musste er hinter Gitter, auch wenn er selbst nicht genau wusste, wie er in die Sache hinein gerutscht ist. Sein Freund Ueli hat ihm mit Hilfe seines Vaters eine Wohnung organisiert. Goalie ist dankbar dafür und will nach seiner Rückkehr die Chance nutzen und sich ein normales Leben aufbauen. Er sucht sich einen Job und arbeitet fortwährend für die Spedition einer Druckerei. Dem Drogenkonsum schwört er ab, genauso dem Dealen. Dafür versucht er mit allen Mitteln bei der hübschen Kellnerin Regula, die in seiner Stammkneipe "Maison" arbeitet, zu punkten. Doch das Ganze verkompliziert sich, als Goalie wieder beschuldigt wird, etwas mit Drogen am Hut zu haben. 

    Mehr Möglichkeiten dank dem Dialekt
    Ein Roman im Dialekt? Kann das gut gehen? Das habe ich mich vor der Lektüre von "Der Goalie bin ig" gefragt. Trotzdem hat es mich gereizt, den Versuch zu wagen. Um es vorweg zu nehmen: Es hat sich gelohnt. Es ist nicht die Handlung, mit der Lenz in seinem Roman zu punkten vermag. Denn wenn wir ehrlich sind, ereignet sich nicht allzu viel in dieser Geschichte. Dafür - und das ist der grosse Vorteil des Dialekts - gelingt es Lenz, die Gefühlswelt der Charaktere, genauso wie deren Eigenheiten sehr eindrücklich herauszuarbeiten. Vor allem deshalb, weil er im Dialekt Stilelemente und Ausdrucksweisen verwenden kann, die es in der Standardsprache schlicht nicht gibt. Auch das Milieu, in dem sich die Hauptcharaktere bewegen, vermag Lenz sehr schön zu skizzieren.
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    Rezension: Schöne neue Welt von Aldous Huxley

  • Dienstag, 11. November 2014

  • „Schöne neue Welt“, so der Titel des Werks in dem Autor Aldous Huxley in der Mitte des vergangenen Jahrhunderts eine Zukunftsvision skizzierte, die in gewissen Bereichen erstaunlich nah an der heutigen Realität liegt.

    In der schönen, neuen Welt werden die Menschen in verschiedene Kasten eingeteilt und exakt ihren Aufgaben für eine stabile Gesellschaftsordnung entsprechend in Brutstätten gezüchtet und konditioniert. Familien gibt es keine mehr, die Menschen sind nur noch auf kurzfristigen Spass aus. Stetig wechselnde Sexualpartner gehören zur Tagesordnung, genauso wie der Alterungsprozess nicht mehr sichtbar ist, keine familiären Strukturen und keine Religion mehr vorhanden sind. Neben der Arbeit vergnügen sich die Bewohner mit Hilfe der Droge „Soma“, die dafür sorgt, dass sie stets glücklich sind.
    Dieser Lebensstil funktioniert für die meisten Bewohner - nicht aber für Bernard Marx, ein Aussenseiter dieser neuartigen Gesellschaft. Er sieht das Ganze etwas kritischer und hinterfragt gewisse Dinge. Mit Lenina Crowne, einer Frau, mit der er sich immer mal wieder vergnügt, besucht er ein Reservat, in dem Eingeborene (Menschen, die noch in Familienstrukturen leben und die Religion kennen) wohnen. Dort treffen sie John, einen dieser Wilden, der sie bittet, mit seiner Mutter in die schöne, neue Welt kommen zu dürfen. Bernard erfüllt den beiden diesen Wunsch. Das Unheil nimmt seinen Lauf.

    Weitsichtig und komplex
    Es ist beeindruckend, wie durchdacht die Konstruktion dieser neuen Weltordnung von Aldous Huxley ist. Und auch die Argumentationen, die hinter dieser Konstruktion stecken, sind durchaus einleuchtend. Dies wird vor allem im Schlussteil eindrücklich aufgezeigt, in dem Mustapha Mond - einer der Kontrolleure der schönen, neuen Welt - Bernard, John und Helmholtz den Sinn hinter dem System erklärt.
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    Textsorte: Wissenschaftliche Arbeit – Wie schreibe ich eine wissenschaftliche Arbeit

  • Dienstag, 4. November 2014
  • Jeder Gymnasiast und vor allem jeder Student kennt es: das Schreiben von wissenschaftlichen (Abschluss)Arbeiten. Für die meisten ist es eine Qual. Die Literaturrecherche, das Schreiben selbst, die Quellenangaben, dir formalen Vorgaben und und und... Mit diesem Blog-Beitrag möchte ich in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung die wichtigsten Tipps und Tricks verraten, wie eine wissenschaftliche Arbeit zum Erfolg wird:

    1. Die Themenwahl
    Die Auswahl des Themas der Arbeit wird oftmals unterschätzt, dabei ist dies einer der wichtigsten Schritte überhaupt. Meine Tipps: Wähle ein Thema, das dich wirklich interessiert. Nimm dir Zeit bei der Suche und entscheide dich nicht einfach für die erste Option. Zudem empfiehlt es sich, Themengebiete zu wählen, zu denen man bereits Vorlesungen besucht hat und die wichtigste Literatur kennt oder bereits gelesen hat. Dies vereinfacht die Planung enorm.

    2. Eingrenzen des Themas
    Auch diesem Schritt wird sehr oft viel zu wenig Beachtung geschenkt. Überleg dir ganz genau, worüber du schreiben willst. Grenze dein Thema so stark wie möglich ein und halte dies auch in deiner Fragestellung fest. Wenn du dies nicht tust, wirst du dich mit grosser Wahrscheinlichkeit verzetteln.
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    Inhaltsangabe: Schöne neue Welt von Aldous Huxley

  • Sonntag, 2. November 2014

  • Inhalt
    Kapitel 1: 
    Der Direktor der Brut- und Normzentrale führt eine Gruppe von Studenten durch die Anlage und erklärt ihnen, wie die Menschen erzeugt werden. Diese werden geklont und nach der Geburt aus dem Reagenzglas möglichst schnell aufgezogen und konditioniert, damit sie in die gesellschaftlichen Strukturen der neuen Welt passen. In dieser Welt – etwa im Jahr 2540 – wird die gesamte Weltbevölkerung zu einem einzigen Staat zusammengefasst. Eingeteilt werden die Menschen in Kasten, aufgezogen und gezeugt werden sie nicht mehr von Eltern sondern in den Brutanstalten. Die höchste Klasse sind die Alphas, die Epsilons die niedrigsten. Alle Kasten werden genau auf ihre Aufgabe in der Gesellschaft hin konditioniert, so dass sie nichts zu klagen haben, auch wenn sie der untersten Kaste angehören und die niedrigsten Arbeiten erledigen müssen. Sobald sie ihre Arbeit getan haben, erhalten alle Menschen Soma, eine Droge, die sie glücklich macht.

    Kapitel 2: 
    Die Führung geht weiter zur Kleinkinderabteilung. Dort werden die Kinder gerade darauf konditioniert, dass sie die Natur und Bücher nicht mögen. Zudem wird den Kindern auch der Unterschied zwischen den verschiedenen Kasten eingetrichtert.

    Kapitel 3: 
    Nun richtet Mustapha Mond, einer von zehn Kontrolleuren der Welt, das Wort an die Besucher und erklärt ihnen, wie die Gesellschaft funktioniert. Zudem werden dem Leser die beiden Frauen Fanny und Lenina vorgestellt, die sich über ihre Männergeschichten unterhalten. Parallel dazu gibt es auch eine Gruppe Männer, die sich über die Frauen austauscht. Dabei wird klar, dass in dieser neuen Welt die Promiskuität eine wichtige Rolle spielt. Lenina betont jedoch, dass sie vor allem den etwas zu klein gerateten Alpha-Mann Bernard Marx attraktiv findet.
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