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Meine nächste Lektüre wird "Die neuen Leiden des jugen Werther" von Johann Wolfgang von Goethe sein. Ich hoffe, Sie schauen dann wieder hier vorbei!

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Martin Suter ist der meistrezensierte Autor dieses Blogs. Insgesamt sind neun Bücher des Schweizer Autors zu finden.

Neu: Onlinetests!

Die neuste Rubrik dieses Blogs sind die Onlinetests. Vorläufig gibts Tests zu Fachbegriffen und Literaturepochen. Die Rubrik wird laufend erweitert.

Rezension: Excess – Verschwörung zur Weltherrschaft von Mathias Frey

  • Montag, 30. März 2015

  • Der Erstling des Deutschen Autoren Mathias Frey erschien zuerst als E-Book und wurde dann aufgrund des grossen Erfolgs auch in gedruckter Form vertrieben – absolut zu Recht, denn „Excess – Verschwörung zur Weltherrschaft“ muss sich selbst vor den ganz Grossen des Genres nicht verstecken.

    David Isler, Analytiker des Schweizer Nachrichtendienstes, ist Spezialist für Amerika und glaubt, auf eine ganz grosse Sache gestossen zu sein. Seine Hypothese ist jedoch derart abenteurlich, dass er nicht weiss, wem er sie anvertrauen kann. Doch selbst die kühnsten Vorstellungen von Isler werden übertroffen, als erkennt, dass die militärische Übung Excess im texanischen Sandrock gar keine Übung ist, sondern bitterer Ernst: Über 1000 Menschen wurden mit Giftgas ermordet – scheinbar bewilligt von der amerikanischen Regierung um Präsidentin Jeanne Adams. Isler glaubt jedoch nicht, dass die Regierung dahinter steckt und beginnt zu recherchieren. Doch die Zeit läuft ihm davon.

    Die richtigen Zutaten
    Mathias Frey mischt in seinem Erstling gleich alle Zutaten eines grossartigen Thrillers zusammen: Eine politische Verschwörung, in die selbst die höchsten Politiker des Landes verstrickt sind, und ein Einzelkämpfer, der fast ohne Rückendeckung versucht, die Welt, die aus den Fugen zu geraten scheint, vor dem schlimmsten zu bewahren. Diese Ingredienzen werden gemischt mit einem sehr süffigen Schreibstil und einer Storyline, die den Leser ein ums andere Mal überrascht und die Geschichte in eine neue, noch grössere Dimension hebt.
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    Inhaltsangabe: Excess – Verschwörung zur Weltregierung von Mathias Frey


  • Inhalt
    David Isler arbeitet beim Schweizer Nachrichtendienst als Analytiker. Sein Spezialgebiet sind die USA. Und da wird er auf einige Vorgänge aufmerksam, die sonst niemandem aufgefallen sind und von denen auch niemand hätte erfahren sollen: Er beobachtet den Sprecher des Amerikanischen Kongress Art Sinshy in einem Hotel in Genf, wo er sich mit einigen hochrangigen Repräsentanten der Amerikanischen Geheimdienste trifft. Was genau sie in Genf besprechen, weiss Isler noch nicht, doch er macht sich auf die Suche. Bald schon hat er eine äusserst gewagte Hypothese auf die Beine gestellt, die er über den befreundeten Bundespräsidenten Giovanni Mattei der Amerikanischen Präsidentin Jeanne Adams zukommen lässt.

    In einem kleinen Dorf in Texas findet angeblich eine militärische Übung statt, doch es ist viel mehr als nur eine militärische Übung. Den Bewohnern des Ortes Sandrock wird ein bis ins kleineste Detail durchgeplantes Medienszenario vorgespielt. Dieses handelt von einer sich extrem schnell über die gesamte Welt ausbreitenden Terrorwelle, bei der Millionen von Menschen sterben, über Amerika eine Atombombe abgeworfen wird und bei der sowohl die Amerikanische Präsidentin als auch ihr Vize ermordet werden. Das Ziel dieses angeblich soziologischen Feldexperiments mit dem Namen „Excess“ ist es, zu schauen, wie die Menschen in Sandrock auf das Medienszenario reagieren und ob sie dadurch empfänglich werden für die Idee der Bildung einer Weltregierung. Das zumindest glauben die beteiligten Personen, die das Experiment leiten.
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    Inhaltsangabe: Legend 3 – Berstende Sterne von Marie Lu

  • Samstag, 28. März 2015

  • Inhalt:
    Day wohnt gemeinsam mit seinem Bruder Eden in San Francisco. Sein Gesundheitszustand ist mässig und von June hat er seit Monaten nichts mehr gehört. Das Friedensabkommen, das die Republik mit den Kolonien angestrebt hat, ist derzeit gefährdet, da in den Kolonien eine Seuche ausgebrochen ist und die Kolonien die Republik beschuldigen, die Seuche bewusst zum Ausbruch gebracht zu haben. Genau aus diesem Grund findet ein Krisengipfel in der Republik statt und zu dem soll auch Day kommen.
    Bei diesem Krisengipfel möchte Anden, der Elektor der Republik, dass Day seinen Bruder Eden erneut in die Hände der Republik gibt. Dies mit der Überlegung, dass dieser bei der Suche nach einem Gegenmittel gegen die Seuche helfen kann, da er früher als Träger der Seuche im Krieg gegen die Kolonien eingesetzt worden war. Day weigert sich jedoch, seinen Bruder für diese Zwecke erneut an die Republik auszuliefern.

    Commander Jameson und Thomas, die gemeinsam am Mord-Komplott gegen Anden beteiligt waren, werden zum Tode verurteilt. Bei der Anhörung spricht Jameson erneut eine Drohung in Richtung Anden aus. Kurz darauf besucht June Thomas. Er hat um ein letztes Gespräch gebeten vor seiner Hinrichtung. Er erzählt June dabei, dass er ihren Bruder Metias geliebt hatte und dass er ihn jedoch trotzdem umgebracht hat – es sei ein Befehlt der Republik gewesen und den hätte er nicht ignorieren können. June weiss nicht, was sie davon halten soll.
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    Inhaltsangabe: Legend 2 - Schwelender Sturm von Marie Lu

  • Samstag, 24. Januar 2015

  • Inhalt
    June und Day entkommen den Soldaten der Republik ganz knapp und flüchten im Zug nach Los Angeles. Beide sind körperlich angeschlagen, wobei es Day stärker erwischt hat. Beiden ist klar, dass sie Hilfe brauchen, wenn sie endgültig entkommen wollen. Und die einzigen, die ihnen helfen können, sind die Patrioten. Genau diese suchen und finden sie in Los Angeles. 
    In der Zwischenzeit ist der Elektor der Republik verstorben und sein Sohn Anden hat das Zepter übernommen. Das passt den Patrioten überhaupt nicht und sie planen, den jungen Nachfolger zu ermorden. Für diesen waghalsigen Plan brauchen sie die Hilfe von Day und June. Die beiden akzeptieren diesen Vorschlag im Tausch gegen ihre eigene Sicherheit und medizinische Versorgung für Day, dessen Bein operiert wird. 

    Der Plan der Patrioten sieht vor, June als Spionen zurück in die Republik zu schicken. Dort stellt sie sich Thomas, der sie verhaftet. June gibt in der Folge vor, sie habe wichtige Informationen über ein geplantes Attentat der Patrioten auf den Elektor, damit dieser seine Pläne ändert und direkt in die tatsächliche Falle der Patrioten tappt. Kaede, June und die anderen Patrioten besteigen - angeführt von Razor, dem Chef der Patrioten -  ein Kriegsschiff der Republik und fliegen damit in die Hauptstadt, um das Attentat auf den Elektor vorzubereiten. Dies tun sie in unterirdischen Tunelsystemen, in denen Day erstmals TV-Programme von ausserhalb der Republik zu Gesicht bekommt. Dabei findet er heraus, dass die Republik ausserhalb der Grenzen als brutale Militärdiktatur wahrgenommen wird, die lediglich dank den Fördergeldern anderer Länder überlebt.
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    Rezension: Legend - Schwelender Sturm von Marie Lu

  • Dienstag, 20. Januar 2015

  • "Legend - schwelender Sturm" ist der zweite Teil der Triologie der Amerikanischen Autorin Marie Lu, der sich um die beiden Teenager June und Day dreht. Mit dem überzeugenden ersten Teil vermag das Werk nicht mehr mitzuhalten, bietet jedoch noch immer eine anständige Lektüre. 

    June und Day fliehen aus der Hauptstadt und machen sich auf den Weg nach Los Angeles, wo sie sich den Patrioten anschliessen wollen. Dort angekommen, erfahren sie, dass der Elektor der Republik gestorben ist und sein Sohn Anden die Macht übernommen hat. Die Patrioten erklären sich bereit, Day und June aufzunehmen und sich um den verletzten Day zu kümmern - allerdings nur unter der Bedingung, dass die beiden ihnen helfen, den neuen Elektor der Republik zu ermorden und dadurch eine Revolution anzuzetteln, um die Republik und die Kolonien  wieder zu vereinen. Aufgrund mangelnder Alternativen entschliessen sich Day und June, den Deal anzunehmen. Doch schon bald keimen Zweifel auf, ob der neue Elektor tatsächlich ein so schlechter Mensch ist und umgebracht werden soll oder ob nicht vielleicht die Patrioten auf der falschen Seite stehen. 

    Komplexität tut der Handlung gut
    Im zweiten Teil gelingt es Marie Lu auf überzeugende Art und Weise die ziemlich isolierte Geschichte von June und Day, wie sie im ersten Band erzählt wird, in einen grösseren Gesamtkontext zu stellen. Genau wie die beiden Protagonisten erfährt auch der Leser im zweiten Band, wie es um die Republik wirklich steht. Dass praktisch alles, was Day und June über die Stärken der Republik zu wissen glaubten, reine Propaganda war und ihre Heimat im Vergleich zum Rest der Welt technologisch weit hinterher hinkt. Diese neue Dimension bringt eine neue Komplexität hinein, die der Handlung gut tut. Sie hätte für meinen Geschmack allerdings noch etwas mehr ausgearbeitet werden dürfen - vor allem zu Gunsten der im folgenden Abschnitt aufgeführten Punkte:
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